| PM zu den Protesten gegen den "Anti-Islamisierungs-Kongress" in Köln 2008 |
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Anlässlich der erfolgreichen Verhinderung des Treffens der europäischer Rechtspopulisten am Freitag und Samstag in Köln durch Blockaden und militante Aktionen von mehren tausend AntifaschistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, sieht man sich im Umsganze-Bündnis bestätig: „Die Proteste in Köln zeigen die Notwendigkeit einer eigenständigen, linkradikalen Bewegung." Bereits am Freitag Abend hatten in Köln fast 3000 Menschen an der linksradikalen Demonstration “Fight the Game - Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!“ teilgenommen. Die Demonstration richtete sich gegen die ideologischen und gesellschaftlichen Grundlagen der verschiedenen reaktionären Bewegungen. Aus der Demonstration heraus wurde die Kölner Ausländerbehörde mit Farbflaschen angegriffen, danach kam es zu Rangeleien mit der Polizei. Die Antifa-Sprecherin erklärte dazu: "Während der Oberbürgermeister über den Rassismus von Pro Köln spricht, drangsaliert seine Ausländerbehörde tagtäglich und ganz „demokratisch“ MigrantInnen für den „Standort Deutschland“. Die Aktionen gegen die Ausländerbehörde waren der konsequente Ausdruck einer linksradikalen Bewegung, mit der kein Staat zu machen ist. Wir wollen schließlich keinen demokratischen Rassismus und Nationalismus, sondern gar keinen.“ Die entschlossene Teilnahme von so vielen Menschen an der eigenständigen linksradikalen Demonstration am Freitag sei in diesem Sinne als ein Schritt in die richtige Richtng zu bewerten. Die autonome antifa [f] ist Teil des bundesweiten, linksradikalen UmsGanze-Bündnis, das unter dem Motto "Religiöse und nationale Kollektive kippen: Für den Kommunismus!" auch nach Köln mobilsiert hat.
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